Die Ausstellung zeigt den Formenreichtum der Papierkrippen – von Ausschneidebögen und Guckkästen über Leporellos bis zu plastischen Pop-ups aus Bayern, Tschechien, dem Alpenraum und Asien. Die Krippe erweist sich als weltweit verbreitetes und lebendiges Kulturerbe. Bereits im 16. Jahrhundert entstanden in Italien Papierkrippen, ab dem 17. Jahrhundert auch nördlich der Alpen. Papiertheater und Papierschnitt prägten ihre Gestaltung. Holzschnitt und Kupferstich ermöglichten die serielle Herstellung, der Steindruck sorgte im 19. Jahrhundert für ihre weite Verbreitung. Das gemeinsame Ausschneiden und Aufstellen wurde zum beliebten vorweihnachtlichen Familienbrauch.
Unsere Ausstellung widmet sich besonders den Bierkrügen aus regionalen Brauereien, von denen viele heute längst Geschichte sind. Diese Krüge sind stille Zeugen einer lebendigen Brautradition, die unsere Region über Jahrhunderte geprägt hat.
• Historische Brauereikrüge: Entdecken Sie Krüge mit den Namen, Wappen und Emblemen längst verschwundener Brauereien. Sie erzählen von einer Zeit, als nahezu jeder Ort seine eigene Brauerei hatte und das Bier direkt beim örtlichen Brauer geholt wurde.
• Kunst und Handwerk: Von schlichten Steinkrügen über kunstvoll bemalte Fayence- und Porzellanexemplare bis zu individuell gravierten Silberhumpen – unsere Sammlung zeigt die Vielfalt und Kreativität des Kunsthandwerks.
• Sammlerstücke mit Geschichte: Ob Vereinskrüge, Jubiläumskrüge oder seltene Einzelstücke aus kleinen Dorfbrauereien – jedes Exponat ist ein Stück Heimatgeschichte und macht die Entwicklung der regionalen Bierkultur erlebbar.
Ein Muss für Bierliebhaber, Sammler und alle, die sich für die Geschichte unserer Region interessieren!
Gegrüßest seist du, Maria, steht als Engelsgruß am Anfang des weihnachtlichen Geschehens. Von da an legt sie ihr Leben in Gotteshand. Maria ist vieles: Ein Symbol des Glaubens und der Liebe, erhöhte Madonna, mitunter rätselhafte Himmelskönigin und Fürbitterin. Als solches begegnet sie uns in zahlreichen Gnaden- und Andachtsbildern, Zeugnisse der religiösen Volkskunst und inniger Frömmigkeit. Ganz menschlich ist sie jedoch ebenso Teil einer Familie, ob mit ihren Eltern Anna und Joachim oder ihrem Mann Josef und vor allem als Mutter.
Oft ist er nur eine laternchenhaltende Figur im Hintergrund. Aber im Weihnachtsgeschehen und somit im Leben Jesu spielt der heilige Josef eine bedeutende Rolle. In der Stille des Traumes erfährt er Weisung in schwierigen Situationen. Jedoch ist er kein „Tagträumer“ sondern packt, wo nötig, tatkräftig zu. Der biblische Aufruf „Gehet zu Josef“ passt wie gemacht für diese Ausstellung. Durch Krippenszenen und künstlerischen Darstellungen kann Josefs interessanter Persönlichkeit und bis heute andauernden Wirkungsgeschichte nachgegangen werden.
Aus der privaten Sammlung von Herrn Pfarrer Matthias Schneider, Meersburg