Stadt.Land.Kultur. > Neuhausen >

[9] Waldkapelle Maria Hilf

Beschreibung

Die Waldkapelle in Steinegg wurde 1739 auf einem Felsen erbaut und ist ein kleines, idyllisch gelegenes Gotteshaus und ein bedeutender Ort der Besinnung. Sie befindet sich eingebettet in den Wald und bietet Besuchern eine ruhige Rückzugsmöglichkeit fernab des Alltags.

Den Namen “Maria Hilf” erhielt sie, da der Sage nach zwei Schlossfräulein unter dem Felsen Zuflucht und Rettung vor der Verfolgung fanden. Carl Dietrich von Gemmingen (1694-1745) ließ sie im Rokokostil ausgestalten und 1739 der „Schmerzhaften Muttergottes“ weihen.

Die Kapelle dient seit jeher als Ort des Gebets und der Andacht. Sie ist besonders bei Pilgern, Wanderern und Naturliebhabern beliebt, die die Verbindung von Glauben und Natur suchen. Die schlichte Architektur und die harmonische Einbettung in die Umgebung vermitteln Ruhe und Kontemplation.

Im Innern findet man Bandelwerk und Akanthuslaub. Während der Französischen Erbfolgekriege fand ein Schlossfräulein, der Sage nach, unter diesem Felsen Schutz vor den Zugriffen der Soldaten. 

Die Waldkapelle ist ein fester Bestandteil des kulturellen und spirituellen Lebens der Gemeinde Neuhausen und erinnert an die enge Verbindung zwischen Natur, Glauben und regionaler Tradition. 

Besucher sind an Sonn- und Feiertagen herzlich willkommen, die Kapelle zu erkunden