Stadt.Land.Kultur. > Teterow, Bergringstadt >

[8] Mühlenviertel

Mühlenviertel
Mühlenteich mit Stadtmühle und Stadtkirche
Stadtmühle
Die einstige Stadtmühle beherbergt heute ein Restaurant.

Beschreibung

Belegt ist eine Wassermühle nach Ende des Dreißigjährigen Krieges. Der Mühlenteich entstand
durch das Aufstauen des Köthelschen Baches. Ein Wasserrad diente als Antrieb. Das Wasser floss
zunächst offen in den Teterower See ab. Im 19. Jh. wurde der Abfluss im Bereich der Innenstadt bedeckt.
Eine Neugestaltung des gesamten Mühlenumfelds einschließlich der Uferbefestigung des Teiches erfolgte
von 1996 bis 1998.

STADTMÜHLE
Nach dem letzten großen Stadtbrand wurde die Stadtmühle 1799 wiederaufgebaut. 100 Jahre später übernahm
Paul Kirbach die Mühle von der Stadt und ersetzte kurz darauf das Wasserrad durch eine Turbine. 1960 erfolgte die Umstellung auf Elektromotoren. Im gleichen Jahr übernahm die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) die Mühle. Müller Kirchbach wurde Mitglied der Genossenschaft
und übernahm die Geschäftsführung im Mühlenbetrieb. Er verkaufte die Mühle samt Inventar an die LPG, welche
diese noch bis 1991 als Mischfutterwerk betrieb. Um dieses technische Denkmal für die Nachwelt zu erhalten, erwarb die Stadt das Gebäude. Sie sanierte die Mühle mit viel Liebe zum Detail unter anderem mit Städtebaufördermitteln. Teile der alten Mühlentechnik blieben so erhalten und konnten in die
heutige Nutzung integriert werden.