Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt

Residenzplatz 7, 85072 Eichstätt, Deutschland

Wo Sie uns finden:

Straße
Residenzplatz 7
PLZ/Ort
85072 Eichstätt
Land
Deutschland
Telefon
08421/50-742
Fax
08421/50-269

Web
http://www.dioezesanmuseum-eichstaett.de/
E-Mail
dioezesanmuseum@bistum-eichstaett.de
Tags
#Historisch #Kirche #Religion
Öffnungszeiten
Mo: geschlossen
Di: geschlossen
Mi: 10:30 – 17:00
Do: 10:30 – 17:00
Fr: 10:30 – 17:00
Sa: 10:30 – 17:00
So: 10:30 – 17:00
April bis 31. Oktober 2023Mittwoch bis Freitag: 10.30 bis 17.00 UhrSa.-, Sonn- und Feiertags: 10.30 bis 17.00 UhrMontag und Dienstag geschlossenSonderöffnungen nach Vereinbarung
Eintritt
Erwachsene: 4, -- EuroErmäßigt: 2,-- EuroKinder und Schulklassen: freiGruppen ab 15 Personen: je 2,-- EuroFamilientageskarte: 6, -- EuroSonn- und Feiertage: 2,-- EuroSonderführungen (auch thematisch spezialisiert) für Erwachsene, Jugendliche und Kinder nach Vereinbarung (Pauschal 35,-- Euro)Sonderführungen (auch thematisch spezialisiert) für Kommunionkinder und Schulklassen nach Vereinbarung (Pauschal 25,-- Euro)Neue Sonderführung individuell für Gruppen:Am Anfang war alles wüst.... Auf den Spuren der Gründergestalten Eichstätts in St. Walburg, Dom und Diözesanmuseum.(Pauschal: 30,-- Euro)

Kartenzahlung (EC, Kreditkarte)
keine

Beschreibung

Das Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt vermittelt in 12 Räumen ein umfassendes Bild von der 12 Jahrhunderte umfassenden Geschichte des Bistums, seinen tragenden Persönlichkeiten und der hier entstandenen Kunst. Den Grundstock für das Diözesanmuseum legte der kunstsinnige Pfarrer Sebastian Mutzl indem er 1901 seine Sammlung christlicher Kunst dem Bischöflichen Seminar schenkte. Nach wechselvoller Geschichte – vorübergehender Schließung 1943 und Wiedereröffnung 1947 – fand das Museum im „Kipfenberger Stadel“ und im „Kapitelhaus“ südöstlich des Eichstätter Doms eine neue Heimat.

In anspruchsvollem Ambiente bilden hier Alt und Neu – mittelalterlicher Domkomplex, barocke Amtsräume, Kornspeicher des 18. Jh. und qualitätsvolles modernes Design – eine spannungsreiche und doch homogene Einheit.

Die Werke der bildenden Kunst und archäologische Funde aus den Domgrabungen 1970-72 sind nach thematischen Gesichtspunkten geordnet und bieten den Besuchern einen Einblick in die unterschiedlichen und vielfältigen Bereiche der sakralen Kunst.

Raum I behandelt den Aufbau und die Organisation des Bistums, seine Bischöfe, Klöster, Wallfahrtsorte und die Volksfrömmigkeit, was durch Exponate verschiedenster Art – von Gemälden und Skulpturen über liturgische Gewänder bis hin zu Walburgisölfläschchen – anschaulich präsentiert wird. Herausragende Exponate dieser Abteilung sind die Gewänder des hl. Willibald (12.-15. Jh.) und das Rationale des Bischofs Johann III von Eych (15. Jh.), ein besonderes liturgisches Gewandstück.

In Raum II wird die bewegte Baugeschichte des Doms anhand der Ergebnisse der großen archäologischen Grabungen von 1970-72 demonstriert. Als spektakulärster Fund ist ein Flechtbandstein, der aus dem Gründungsdom des 8.Jh. stammt, hervorgehoben.

In den Räumen III-V und IX werden bedeutende Skulpturen und Gemälde aus dem Bistumsgebiet präsentiert, die die Themenkreise „Heiligenverehrung“, „Kindheitsgeschichte Jesu“ sowie „Passion und Martyrium“ veranschaulichen.

Ebenso wird das Marienthema in den Räumen IV und VIII aufgegriffen, wobei Maria als Mutter Jesu und als liebevolle Beschützerin der Menschen durch eindrucksvolle Skulpturen und Gemälde des 14.-18. Jh. dargestellt wird.

In Raum X ist der interessante Themenbereich „Kirche und Handwerk“ durch Prozessionsstangen und handwerkliche Arbeiten wie Schlösser, Türbeschläge und eine große Turmuhr vertreten.

Raum XI bildet die Schatzkammer des Museums und bewahrt prunkvolle sakrale Gerätschaften aus dem Domschatz, hauptsächlich Goldschmiedearbeiten des 18. und 19. Jh. aus Augsburger, Münchner und Eichstätter Werkstätten.

Am Abschluss des Rundgangs befindet sich der Kapitelsaal als Raum XII mit seiner originalen Ausmalung des 18. Jh. Hier sind die drei herausragendsten Exponate des Museums zu sehen: drei große, spätmittelalterliche Wirkteppiche, die zwischen 1460 und 1519 entstanden sind und voller Detailfreude das Leben und die Legende der hl. Walburga, Schwester des Bistumsgründers, dem hl. Willibald, erzählen.

Öffentliche Führungen durch Dom und Diözesanmuseum (Veranstalter: Tourist-Information Eichstätt):

monatlich am 1. und 3. Sonntag, jeweils 15.00-16.30 Uhr

Kosten: 5 €, ermäßigt 3 € (inkl. Museumseintritt)

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Alben

News

EINE AUGENWEIDE. Vom stillen Dasein der Dinge
04. Apr 2026
Die diesjährige Sonderausstellung des Domschatz- und Diözesanmuseums lädt den Betrachtenden dazu ein, genau hinzusehen. Im Mittelpunkt stehen 51 ebenso brillante wie faszinierende Fotografien der Berliner Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold, die in einen intensiven Dialog mit historischen Kunstwerken aus den Sammlungen des Museums, des Bischöflichen Seminars sowie aus Privatbesitz treten. Die Arbeiten der Sammlungsfotografen greifen das traditionelle Genre der Jagd-, Küchen- und Vanitasstilleben der Renaissance auf und übersetzen es in eine zeitgenössische Bildsprache – ästhetisch, spielerisch und mit feinem Sinn für das Morbide. Wie ihre historischen Vorbilder thematisieren sie das Spannungsfeld von Leben und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit. Im Museum korrespondieren die Fotografien mit historischen Darstellungen von Landschaften, Tieren und Pflanzen aus christlichen und weltlichen Bildzusammenhängen. Den Zauber einer „Wunder-kammer“, einer Welt im Kleinen, entfaltet die Ausstellung zusätzlich durch eine Vielfalt ausgewählter Objekte aus Kunst, Kunsthandwerk, Zoologie und Botanik, die zu kleinen Stilleben arrangiert sind. Die liebevollen Zusammenstellungen regen zum Nachdenken an und sollen den Blick öffnen für manch feine, zuweilen humorvolle Details. Im Bildtypus des Stillebens, dem kunstvollen Arrangement eigentlich lebloser Dinge, wird Alltägliches zum Träger tieferer Bedeutungen. Natur erscheint als Sinnbild von Wachstum, Vergehen und Erneuerung. In der christlichen Ikonographie besitzen zudem viele der Pflanzen und Tiere symbolische Bedeutung und verweisen über das Sichtbare hinaus. Die Ausstellung lädt ein, das Vertraute neu zu betrachten und Verbindungen zwischen Kunst, Natur und Spiritualität zu entdecken – und eine Augenweide zu erleben. 4. April bis 31. Oktober 2026 Mittwoch bis Sonntag und Feiertags 10.30-17.00 Uhr
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