Kunsthaus Zug

Dorfstrasse 27, 6301 Zug, Schweiz

Wo Sie uns finden:

Straße
Dorfstrasse 27
PLZ/Ort
6301 Zug
Land
Schweiz
Telefon
+41 41 725 33 44
Web
http://www.kunsthauszug.ch/
E-Mail
info@kunsthauszug.ch
Öffnungszeiten
Mo: geschlossen
Di: 12.00 – 18.00
Mi: 12.00 – 18.00
Do: 12.00 – 18.00
Fr: 12.00 – 18.00
Sa: 10.00 – 17.00
So: 10.00 – 17.00
Standard-Eintrittspreis
CHF 12.00
Eintritt
reduzierter Eintrittspreis CHF 10.00
Sonderausstellungen CHF 15.00

Kartenzahlung (EC, Kreditkarte)
EC, Kreditkarte

Kinder
bis 16 Jahre gratis

Familien
Kinder bis 16 Jahre gratis

Studenten
reduzierter Eintrittspreis

Senioren
reduzierter Eintrittspreis

Behinderte
reduzierter Eintrittspreis, Begleitperson gratis

Jahreskarte
Jugendliche bis 25 Jahre CHF 25, Einzelmitglied CHF 75, Paarmitglied CHF 110

Beschreibung

Das Kunsthaus Zug ist seit 1990 in einer vom Architekten Franz Füeg umgebauten Anlage des 16. Jh. in der oberen Altstadt von Zug untergebracht. Vier bis fünf massgeschneiderte Projekte im Jahr widmen sich der Kunst der Gegenwart und der klassischen Moderne. Wert gelegt wird auf interdisziplinäre Bezüge zu Musik, Literatur, Architektur, Mode etc.

Die Sammlung

1998 gelangten die Bestände der Stiftung Sammlung Kamm ins Kunsthaus, die bedeutendste Kollektion der Wiener Moderne in Europa ausserhalb Österreichs (Gustav Klimt, Richard Gerstl, Josef Hoffmann, Oskar Kokoschka, Egon Schiele, Fritz Wotruba u.v.a.). Weitere Sammlungsschwerpunkte sind Schweizer Kunst der Bereiche Surrealismus und Fantastik, der figurativen Plastik sowie Kunst von namhaften Künstlerinnen und Künstlern der Region (Josef Herzog, Hans Potthof, Jean-Frédéric Schnyder, Annelies Štrba, Hannah Villiger u.a.). 2009 schenkten Peter und Christine Kamm dem Kunsthaus Zug die grösste Roman Signer-Sammlung. 2013 überreichte ihm der ungarische Schriftsteller und Fotograf Péter Nádas das fotografische Gesamtwerk. Die Schenkung von Sonja Graber und Christian Graber durfte das Kunsthaus Zug 2015 in Empfang nehmen. Sie umfasst 170 Werke der drei international renommierten Schweizer Kunstschaffenden Adrian Schiess, Bernhard Schobinger und Annelies Štrba. Aus Platzgründen ist die vielfältige Sammlung nicht permanent zu sehen.

Projekt Sammlung

Mit „Projekt Sammlung“ wurde 1996 ein weltweit wohl einmaliges Sammlungsmodell zeitgenössischer Kunst entwickelt, welches das Museum zum Labor macht. In mehrjähriger Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern (Olafur Eliasson, Tadashi Kawamata, Pavel Pepperstein, Christoph Rütimann, Roman Signer, Richard Tuttle) entstehen ortsspezifische Interventionen. „Projekt Sammlung“ lässt das Publikum künstlerische Prozesse von ihrer Idee bis zu ihrer Realisierung verfolgen.

Im öffentlichen Raum

Gleichzeitig mit dem Projekt Sammlung werden seit 1996 regelmässig Kunstprojekte im öffentlichen Raum realisiert wie beispielsweise mit Jo Achermann, Olafur Eliasson, Ilya und Emilia Kabakov, Pavel Pepperstein und Roman Signer. Dabei spielt der Einbezug von Behörden und Privaten für das Gelingen eine grosse Rolle. Zu nennen wären hier die Stahlskulptur Seesicht von Roman Signer an der Seeuferpromenade und The Ship of Tolerance von Ilya und Emilia Kabakov. Mit dem Engagement im öffentlichen Raum richtet sich das Kunsthaus Zug an eine breite Öffentlichkeit und leistet einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem Lebensraum.

Kunsthaus Zug mobil

Seit Mai 2002 besitzt das Kunsthaus Zug einen 12 Meter langen Spezialcontainer als voll ausgerüsteten, transportablen Ausstellungsraum. Das Kunsthaus Zug mobil ermöglicht den künstlerischen Dialog mit der Öffentlichkeit an ungewöhnlichen, nahen und fernen Orten, initiiert neuartige Kunstprojekte und trägt Teile der Sammlung nach aussen. Wechselnde Künstler realisieren ortspezifische Interventionen und beziehen auch den öffentlichen Raum ein. Das Projekt wurde mit dem schweizerischen Preis für die Vermittlung visueller Kunst ausgezeichnet.

Kunstvermittlung

Die Kunstvermittlung nimmt mit Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene innerhalb und der ausserhalb des Hauses einen hohen Stellenwert ein. Vielfältige Dialoge und Vermittlungsansätze eröffnen unterschiedliche Zugänge zu den Kunstwerken und den Ausstellungen. Nebst zahlreichen Angeboten für Schulen und Familien erprobt die Kunstvermittlung mit Gästen aus unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Zusammenhängen spezifische und einmalige Projekte.

Trägerschaft

Die Zuger Kunstgesellschaft wurde 1957 gegründet, führt das Kunsthaus Zug und ist Eigentümerin der Sammlung. Die Eigentümerin des Kunsthauses ist die Stiftung der Freunde Kunsthaus Zug, die auch Kunstreisen organisiert. Kanton Zug, Stadt und Gemeinden, Sponsoren, lokale und nationale Stiftungen und 1200 Mitglieder und Gönner bilden zusammen die erweiterte Trägerschaft.

Mitglieder werden zu allen Eröffnungen und Veranstaltungen im Kunsthaus und ausgewählten Kunstreisen persönlich eingeladen. Sie haben freien Zugang zu den Ausstellungen, geniessen Eintrittsermässigungen bei Vorträgen, Konzerten, Performances und Lesungen und profitieren von zahlreichen anderen Vergünstigungen.

Ort auf der Karte

Service

Besondere pädagogische Angebote für


Familien mit Kindern
Familienworkshops, Offenes Atelier, Kunstreiseführer, SehTipp (Ausstellungsbegleiter mit Anregungen zum kreativen Erkunden von Werken)
Jugendliche, Schüler
Workshops für Schulklassen, Kunststück(e), KunstGeschichte(n), Werkstattkunst, Kunst und Quer durch Zug
Studenten
Angebote auf Anfrage
Erwachsene
Ausstellungsführungen d/e, Kunst über Mittag, Offenes Atelier
Senioren
Kunst-Treff für Senioren (in Zusammenarbeit mit Spitex), Bildbetrachtungen für Senioren
Menschen mit Behinderung
einzelne ausstellungsspezifische inklusive Projekte und Angebote; permanente inklusive Angebote sind im Aufbau

Anreise


Pkw-Parkplatz
Zug ist von Luzern und Zürich über die Autobahn in 30 Minuten bequem erreichbar. Besucher mit dem Auto benützen das Parkhaus Casino, welches nur 5 Gehminuten vom Kunsthaus Zug entfernt ist.
Bus-Parkplatz
nein
Anbindung ÖPNV
Direkte Zugverbindungen von Luzern und Zürich im Halbstundentakt. Bus 1, 2 oder 13 ab Bahnhofplatz Zug bis Haltestelle Kolinplatz. Rechts abbiegen und Dorfstrasse folgen.

Unser Museum verfügt über


Garderobe
ja
Schließfächer
ja
Leihrollstühle & Rollatoren
ja
Leihbare Kinderwagen und Babytragen
nein
Baby-Wickelräume
nein
WLAN
ja
Audioguide
nein
öffentlich zugängliche Bibliothek/Archiv/Studienräume
nein
Cafe/Restaurant
Kunsthaus-Bar: mittags marktfrische Küche, hausgemachte Kuchen und feine Weine.
Museumsshop
kleiner, feiner Shop mit ausgewählten Publikationen und Kunstkarten
Veranstaltungssaal/Vortragsräume (mietbar)
nein
Hinweis bzgl. Haustiere (ggf. Hundebetreuung am Ort)
Blinden- und Assistenzhunde zugelassen
Hinweise zur Nutzung Ihres Smartphones, Fotografieren und Filmen
Falls am Empfang nicht anders kommuniziert, ist in den Ausstellungsräumen Fotografieren zu privaten Zwecken ohne Blitzlicht und Stativ gestattet. Filmaufnahmen sind nicht gestattet. Für professionelle Zwecke ist eine Genehmigung der Leitung einzuholen.
Führungen und Gruppenangebote
auf Anfrage
Erste Hilfe-Raum
nein