VOLKSKUNDLICHES GERÄTEMUSEUM

Wunsiedler Str 12-14, 95659 Arzberg, Germany

How to find us:

Street
Wunsiedler Str 12-14
Zip, City
95659 Arzberg
Country
Germany
Phone
09233-5225
Fax
09233-78933

Web
http://www.bergnersreuth.de/
Email
zehentmeier@fichtelgebirgsmuseum.de


Other
Montag geschlossen

Dienstag 10.00 Uhr - 17.00 Uhr

Mittwoch 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
Donnerstag 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
Freitag 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag 10.00 Uhr - 17.00 Uhr

Während der Wintermonate (November - März) gilt eine gesonderte Winterregelung.
Führungen sind während des ganzen Jahres nach Voranmeldung möglich.
Admission charges
Einzelkarte Erwachsene 2,50 EUR
Einzelkarte Ermäßigte
1,30 EUR
Gruppen Erwachsene
1,80 EUR
Gruppen Ermäßigte 1,00 EUR
Familientageskarte 4,80 EUR
Familienjahreskarte 25,00 EUR
Einzeljahreskarte 13,00 EUR
Ermäßigtenjahreskarte 7,00 EUR

Führung ab 10 Personen 20,00 EUR
zuzügl. je weitere Person 2,00 EUR


Description

LEBEN - WOHNEN - ARBEITEN

Das Volkskundliche Gerätemuseum ist seit 1992 in einem ehemals landwirtschaftlich genutzten Anwesen in Bergnersreuth, einem Vorort von Arzberg, untergebracht.

Der Museumshof entstand 1908 durch die Zusammenlegung zweier Höfe. Anstelle der Vorgängerbauten wurden dabei modernere und funktionellere Wohn- und Wirtschaftsgebäude errichtet, so dass der Besucher einen Bauernhof aus der ersten Hälfte des 20. Jh. vorfindet. Für Bayern außergewöhnlich in Umfang und Qualität ist die Schablonenmalerei der 1920er Jahre, mit der alle Räume im Wohngebäude dekoriert sind; sogar zwei Fußböden sind mit Teppichmustern schabloniert. Dokumentationsräume erläutern die Hof-, Wirtschafts- und Familiengeschichte der Bewohner des Anwesens.
Die Geräteabteilung des Museums ist in der Scheune untergebracht, die man im Inneren zu  modernen Ausstellungsräumen gestaltete. Hier werden Teile der reichhaltigen Sammlung des Fichtelgebirgsvereins präsentiert (Bestand ca. 18 000 Objekte). Schwerpunkte sind Geräte der Landwirtschaft, des Handwerks und des Transportwesens.
Besonders erwähnenswert ist die neue Dauerausstellung der "Weiss'schen Krippe". Ludwig Weiß begann bereits mit sieben Jahren Krippenfiguren zu sammeln, die es in Marktredwitz bei den Hafnern zu kaufen gab. Später, als er den väterlichen Bauernhof übernahm und das Brot nach Marktredwitz verkaufte, belieferte er auch den Töpfer Karl Meyer, den sogenannten "Dammhafner". Zeitweise nutzte er die Gelegenheit zur Naturalwirtschaft und tauschte Brot gegen Figuren. Seine Sammlung umfaßte zuletzt 1773 Figuren. Seine "Freizeit", soweit man zu der damaligen Zeit davon sprechen konnte, die Abende und die Winterzeit nutzte er, allein und mit Bekannten, Gebäude für seine Krippe zu zimmern. Hierfür gab es Pläne und Pausen zum Aussägen und Leimen, deshalb erscheinen in so manch anderer Krippe im Landkreis nahezu baugleiche Häuser. Für seine Krippe fertigte Ludwig Weiß im Laufe der Jahre 174 unterschiedliche Gebäude. Davon entfallen 46 auf den orientalisch-biblischen und 128 auf den bayerischen-volkstümlichen Teil.
Die Krippensammlung ging im Jahre 2005 in den Besitz des Volkskundlichen Gerätemuseums Bergnersreuth über. Der Aufbau wurde in zwei Schritte aufgeteilt. Seit November 2006 ist der orientalisch-biblische Teil zu sehen und seit November 2007 auch der bayerisch-volkstümliche. Die Ausstellung wurde nach didaktisch Grundsätzen erstellt und einzelne Szenen in verständliche Zusammenhänge versetzt.

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