Die Figur des heiligen Johannes Nepomuk in Steinerbrückl steht in enger Verbindung zur Laberbrücke. Bereits im Mittelalter bestand hier eine steinerne Brücke – damals eine Besonderheit, auf die auch der Ortsname verweist. Entsprechend einem im bayerisch-böhmischen Raum verbreiteten Brauch wurde bei Brücken häufig eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk aufgestellt, der als Schutzpatron gegen Wassergefahren gilt.
Johannes Nepomuk wirkte im 14. Jahrhundert im Raum Prag. Der Überlieferung nach wurde er gefoltert und in die Moldau geworfen, weil er das Beichtgeheimnis nicht preisgab. Seit seiner Heiligsprechung 1729 verbreitete sich seine Verehrung rasch. Die Steinerbrückler Figur entstand 1747, wie die Inschrift „Ex voto FPFVR 1747“ belegt. Sie geht auf ein Gelübde des Franz Peter Freiherrn von Rosenbusch zurück.
Die Statue wurde 1973 restauriert; 1978 ergänzte man ein schützendes Dach und eine Einfriedung. Sie ist bis heute ein religiöses Flurdenkmal und erinnert an die lange Brücken- und Frömmigkeitstradition des Ortes.




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