Die Wegkapelle St. Maria in Hillohe steht kurz außerhalb des kleinen Juradorfs am Weg nach Deuerling, unter einer alten Linde. Hillohe liegt auf einem langgestreckten Höhenrücken über dem Tal der Schwarzen Laber. Die schlichte Kapelle wurde 1843 errichtet und ist ein rechteckiger Bau mit abgewalmtem Satteldach und halbrundem Chorschluss; ein Dachreiter fehlt.
Ihre Entstehung geht auf einen Antrag des Bauern Jakob Nadler zurück, der eine ältere, baufällig gewordene Feldkapelle ersetzen wollte. Der Überlieferung nach handelt es sich um eine Votivkapelle: Ein Vorfahre, der Bauer Georg Nadler, soll demnach während der Feldarbeit bei einem Gewitter verschont geblieben sein, obwohl seine Zugtiere durch Blitzschlag starben.
Zur Ausstattung gehört ein Holzaltar aus dem Jahr 1857, gefertigt vom Deuerlinger Schreinermeister Franz Rappl. Das Altarbild zeigt eine Darstellung von „Maria Hilf“ nach dem bekannten Vorbild von Lukas Cranach. 1978 wurde die Kapelle in Gemeinschaftsarbeit der Dorfbewohner renoviert.




-1770203247.jpg)


-1770203884.jpg)
-1770203496.jpg)
