1974-1986: Phönix aus der Asche. Ein Museum entsteht


Das Edelhaus von der Homburger Straße aus betrachtet.


Der Eingang wird von der Straßenseite auf die Hofseite verlegt

Im Hof an der Straße ist ebenfalls Handlungsbedarf.

Ein Schuppen muss abgerissen werden.

Auch der Innenausbau läuft auf Hochtouren.

Aus der Boutique Malina wird ein Museumscafe

Das Edelhaus bekommt ein neues Dach.

Vorgespräche bezüglich der Anlage des Barockgartens.

Der erste Winter mit neuem Dach

Fertig

Nach Abschluss der archäologischen Sondierungsarbeiten sollen zwei Reiterstatuen der beiden Tetrici den zukünftigen Barockgarten zieren.

Die Gussformen der originalen Reiterstatuen werden in einer Grube auf dem Museumsgelände ausgegossen.

Am 26.06.1979 werden die Abgüsse der Reiterstatuen vor dem zukünftigen Museumseingang in Position gebracht.

Sondierungsarbeiten im heutigen Barockgarten bringen einen barocken Springbrunnen zu Tage.

Der Barockbrunnen in rekonstruierter Form.

1981 werden römische Keller der heute rekonstruierten Handwerkerhäuser im Bereich des Barockgartens archäologisch untersucht.

Der gallorömische Umgangstempel.

Überdimensionale Nachbildung des Pentagondodekaeders.

Edelhaus und Barockgarten erstrahlen 1986 in neuem Glanz.

Um das Jahr 1720 erbaute der Landvermesser und Baudirektor Jonas Erikson Sundahl das Edelhaus in seiner heutigen Form. Es gelangte auf Anordnung des Herzogs Gustav Samuel Leopold von Zweibrücken in den Besitz seines  Schwiegervaters, dem Oberhofjägermeister Johann Heinrich von Hoffmann. Der Hausherr im 18. Jh. - Freiherr von Ambotten – war mit dem Maler und Hofarchitekten von Schloß Karlsberg, Johann Christian von Mannlich, befreundet, der bei ihm ein und aus ging.

Mit dem Erwerb des Edelhauses durch die Stiftung „Römermuseum" im Jahre 1974 begann die Umgestaltung zum heutigen Museum, das in den Räumen des Erdgeschosses die barocke Gemäldegalerie, die Kasse und den Museumsshop beheimatet. Im ersten Obergeschoss sind Exponate zum Thema Handel in der Römerzeit ausgestellt, während das Dachgeschoss  Platz für die römischen Frauen bietet.