„EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE UND FRIEDE AUF ERDEN“, PAPIERKRIPPEN VOM POP- UP BIS ZUM WELTKULTURERBE
Die Ausstellung zeigt den Formenreichtum der Papierkrippen – von Ausschneidebögen und Guckkästen über Leporellos bis zu plastischen Pop-ups aus Bayern, Tschechien, dem Alpenraum und Asien. Die Krippe erweist sich als weltweit verbreitetes und lebendiges Kulturerbe.
Bereits im 16. Jahrhundert entstanden in Italien Papierkrippen, ab dem 17. Jahrhundert auch nördlich der Alpen. Papiertheater und Papierschnitt prägten ihre Gestaltung. Holzschnitt und Kupferstich ermöglichten die serielle Herstellung, der Steindruck sorgte im 19. Jahrhundert für ihre weite Verbreitung. Das gemeinsame Ausschneiden und Aufstellen wurde zum beliebten vorweihnachtlichen Familienbrauch.

