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Marktpumpe / Gotisches Haus

Marktpumpe
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Marktpumpe
© Stadtarchiv Xanten
Marktpumpe
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Gothisches Haus
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Gothisches Haus
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Gothisches Haus
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Gothisches Haus
Das Gotische Haus zeichnet sich durch seine prächtige Fassade aus und ist auch für seinen Treppengiebel und die zahlreichen Fenster auffällig. Die meisten Teile der Fassade, die Wände, der Dachstuhl und die Holzbalkendecken, deren Holz im Jahr 1539/1540 geschlagen wurde, sind bis heute erhalten geblieben.
Gothisches Haus
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Gothisches Haus
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Gothisches Haus
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Gotisches Haus
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Gotisches Haus
Ohne Beschreibung
Gotisches Haus
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Beschreibung

Die Pumpennachbarschaften sind in Xanten auch heute noch existent. Wie wichtig diese Pumpen waren, zeigen viele Überlieferungen in denen Brände, dank der nahe liegenden Pumpen und der guten und hilfsbereiten Nachbarschaft, gelöscht wurden. Sicher ist, dass die praktische und notwendige Einrichtung der Pumpen auch als soziales Zentrum zu verstehen sind. Ein modernes Kunstwerk vor dem Klever Tor stellt solch eine Szene nach: Waschfrauen schleppen mit ihren Tragegeschirren die Wassereimer nach Hause und haben dabei immer noch Zeit für ein unterhaltsames Schwätzchen . 1789 besaß Xanten noch über 160 private Pumpenanlagen. So auch die vor ihnen stehende steinerne Marktpumpe, die 1736 erbaut wurde. Auch heute noch dient die Pumpennachbarschaft dem Kontakt der Nachbarn und werden aufgerundet durch die Festlichkeiten, die von den Anliegern ausgerichtet werden. Zu den wichtigsten Anlässen zählt die jährlich statt findende Pumpenkirmes der jeweiligen Pumpennachbarschaft. Viele der Pumpen besaßen eigene Namen: Die goldene Pumpe auf der Marsstrasse zum Beispiel, oder die Butterpumpe auf dem damaligen Buttermarkt, die Entenpumpe auf dem Entenmarkt und die Hühnerpumpe vor dem Rathaus. Die Spülstegpumpe wurde auch „Erte-Pomp“ genannt, da sich das Wasser dort ausgezeichnet zum Einweichen der Erbsen eignete. Hinter ihnen befindet sich das „Gotische Haus“. Das spätgotische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert ist ein Prunkstück am Xantener Marktplatz, vor allem wegen seiner Fassade aus Backstein, Tuffstein und Glas, und seinen weithin sichtbaren Zinnen, die den Treppengiebel krönen Der Tuffstein kommt aus den Ruinen der alten römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana. Das Holz für den Dachstuhl ist noch im Original erhalten und wurde im Winter 1539/1540 im Reichswald geschlagen.Text/Fotos: (c) museum.de