Die Ausstellung mit dem Titel „Broken Lines“ thematisiert Konstruktionen und gleichzeitig deren Brüche in Bezug auf ethnische, geschlechtliche und kulturelle Identitäten. Untersucht werden Zugehörigkeiten, Ab- und Ausgrenzungen, wie auch xenophobische Projektionen auf das fremde Andere, die damit verbundenen Hegemonialstrukturen, sowie deren Auswirkungen auf die betroffenen Subjekte. Rose Stach hinterfragt in ihren skulpturalen Interventionen, Video- und Fotoarbeiten, sowie in ihren Performances durch Prozesse der Umkehrung, der Aufdeckung und Rekontextualisierung von Alltagsbereichen/ Objekten räumliche und persönliche Bezüge, Systeme sozialer Interaktionen wie auch Auswirkungen und Mechanismen politischer, struktureller Gewalt und Krieg. Ein Schwerpunkt in Jutta Burkhardts Arbeiten ist das Thema Identität, die Frage nach deren Autonomie, gibt es ein kohärentes Ich, welche Rolle spielen Genderzuschreibungen und andere normative Strukturen. Sie untersucht mit Hilfe ironischer Überzeichnung und Verschiebung Klischees sowie den sogenannten weiblichen Narzissmus, die Hysterie und die Rolle des Blickes in einer noch männlich dominierten Gesellschaft. Adidal Abou-Chamat setzt sich ebenfalls kritisch mit Mitteln der ironischen Verschiebung und gezielter Subversion mit den Schnittstellen von Genderthemen und ethnischen, kulturellen Differenzen auseinander.
08. Dec 2017
Max-Bram-Pl 2
Rosenheim
83022
Deutschland

Aktueller Termin von "Städtische Galerie Rosenheim"

Broken Lines_ Jutta Burkhardt . Rose Stach . Adidal Abou-Chamat

Städtische Galerie Rosenheim 08. Dec 2017 – 17. Jan 2018

Die Ausstellung mit dem Titel „Broken Lines“ thematisiert Konstruktionen und
gleichzeitig deren Brüche in Bezug auf ethnische, geschlechtliche und kulturelle Identitäten.
Untersucht werden Zugehörigkeiten, Ab- und Ausgrenzungen, wie auch xenophobische
Projektionen auf das fremde Andere, die damit verbundenen Hegemonialstrukturen, sowie
deren Auswirkungen auf die betroffenen Subjekte.

Rose Stach hinterfragt in ihren skulpturalen Interventionen, Video- und Fotoarbeiten, sowie
in ihren Performances durch Prozesse der Umkehrung, der Aufdeckung und Rekontextualisierung
von Alltagsbereichen/ Objekten räumliche und persönliche Bezüge, Systeme sozialer Interaktionen
wie auch Auswirkungen und Mechanismen politischer, struktureller Gewalt und Krieg.

Ein Schwerpunkt in Jutta Burkhardts Arbeiten ist das Thema Identität, die Frage nach deren
Autonomie, gibt es ein kohärentes Ich, welche Rolle spielen Genderzuschreibungen und andere
normative Strukturen. Sie untersucht mit Hilfe ironischer Überzeichnung und Verschiebung
Klischees sowie den sogenannten weiblichen Narzissmus, die Hysterie und die Rolle des Blickes
in einer noch männlich dominierten Gesellschaft.

Adidal Abou-Chamat setzt sich ebenfalls kritisch mit Mitteln der ironischen Verschiebung und
gezielter Subversion mit den Schnittstellen von Genderthemen und ethnischen, kulturellen
Differenzen auseinander.