Schlendern Sie weiter die Schloßstraße, an der viele historische Bauwerke stehen, hinauf. Die Schloßstraße war eine der bedeutendsten Straßen im Ort und zudem Verbindung zwischen den beiden Schlössern.
Durch ein Torhaus - das “Wermsdorfer Tor” oder “Schmiedetor” betreten Sie die barocke Anlage von Schloss Hubertusburg. In diesem Gebäude war die Schmiede untergebracht und in den flankierenden Gebäuden waren die Stallungen für bis zu 240 Pferde. Über Rampen, die später abgebrochen wurden, erreichte man die Ställe. Im Erdgeschoss standen die Kutschen und Jagdwagen. Die Torleibungen mit korbbogenförmigem Abschluss lassen diesen Zweck noch erkennen.
Hinter dem westlichen Pferdestall (heute Kultursaal) führte ebenfalls eine geschosshohe Rampe zu den Reitbahnen (heute Parkplatz). Hier wurden Ringstechen und andere Reiterspiele gepflegt.
Dieser H-förmige Gebäudekomplex, der den sogenannten “Schmiedehof” umschließt, sowie der in gleicher Grundrissform angelegte südliche Jägerhof stammen, wenn auch funktionell stark verändert, aus der 1. Bauperiode 1721 - 1733 unter Leitung des Baumeisters J. C. Naumann.
Durch den nächsten Torbogen gelangen Sie in den großen Schlosshof.
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