Vortrag von Agnieszka Wierzcholska: „Die Verfolgung und Ermordung der Juden in Tarnów. Eine polnisch-jüdische Stadt unter deutscher Besatzung 1939-1945”. Moderation: Dr. Ulrich Baumann. LIVESTREAM unter www.topographie.de/livestream/ Informationen auch unter https://www.topographie.de/nc/veranstaltungen/ Begleitprogramm zur Ausstellung „Der kalte Blick” (derzeit geschlossen) Ende 1941 entwickelten zwei Wiener Wissenschaftlerinnen ein Projekt zur „Erforschung typischer Ostjuden“. Mit „kaltem Blick“ fotografierten sie im März 1942 in der deutsch besetzten polnischen Stadt Tarnów mehr als hundert jüdische Familien, insgesamt 565 Männer, Frauen und Kinder. Von diesen überlebten nur 26 den Holocaust und konnten später davon berichten. Erhalten geblieben sind die Bilder und Kurzbiografien der Ermordeten.   Die Ausstellung dokumentiert zum einen das ehrgeizige Vorgehen der beiden Wissenschaftlerinnen. Zum anderen erzählt sie vom Leben der Juden in Tarnów vor 1939 und von deren Ermordung unter deutscher Herrschaft – exemplarisch für die Verfolgung und Vernichtung hunderter jüdischer Gemeinden in dem von Deutschen beherrschten und terrorisierten Polen.
23. Feb 2021 - 19:00
Niederkirchnerstraße 8
Berlin
10963
Germany

Current event for "Topographie des Terrors"

Die Verfolgung und Ermordung der Juden in Tarnów. Eine polnisch-jüdische Stadt unter deutscher Besetzung 1933-1945

23. Feb 2021 - 19:00 – 23. Feb 2021 - 20:30
Topographie des Terrors

Vortrag von Agnieszka Wierzcholska: „Die Verfolgung und Ermordung der Juden in Tarnów. Eine polnisch-jüdische Stadt unter deutscher Besatzung 1939-1945”. Moderation: Dr. Ulrich Baumann.

LIVESTREAM unter www.topographie.de/livestream/

Informationen auch unter https://www.topographie.de/nc/veranstaltungen/

Begleitprogramm zur Ausstellung „Der kalte Blick” (derzeit geschlossen)

Ende 1941 entwickelten zwei Wiener Wissenschaftlerinnen ein Projekt zur „Erforschung typischer Ostjuden“. Mit „kaltem Blick“ fotografierten sie im März 1942 in der deutsch besetzten polnischen Stadt Tarnów mehr als hundert jüdische Familien, insgesamt 565 Männer, Frauen und Kinder. Von diesen überlebten nur 26 den Holocaust und konnten später davon berichten. Erhalten geblieben sind die Bilder und Kurzbiografien der Ermordeten.  

Die Ausstellung dokumentiert zum einen das ehrgeizige Vorgehen der beiden Wissenschaftlerinnen. Zum anderen erzählt sie vom Leben der Juden in Tarnów vor 1939 und von deren Ermordung unter deutscher Herrschaft – exemplarisch für die Verfolgung und Vernichtung hunderter jüdischer Gemeinden in dem von Deutschen beherrschten und terrorisierten Polen.

Infos:
https://www.topographie.de/nc/veranstaltungen/