Die Ausstellung liefert den Beweis, dass Bücher sehr wohl Kunst sein können. Vertreten sind Werke einer Vielfalt von Künstler/-innen des 20. Jahrhunderts, die auf unterschiedlichste Weise zeigen, wie schön sich die Grenze zwischen Kunst und Literatur auflösen kann. Ein Schwerpunkt ist dabei dem frühen 20. Jahrhundert gewidmet, in dem vor allem Vertreter von Surrealismus und Dada Grenzgänge zwischen Kunst und Literatur unternahmen. Gerade die Gesetze des Zufalls und die Tiefen des Unbewussten spielten dabei eine bedeutende Rolle. Nach 1945 beginnt die eigentliche Blütezeit der Künstlerbücher. Die Bandreite reicht von kleinformatigen, günstig produzierten Büchlein bis zu aufwendigen Mappenwerken in kleiner Auflage. Oftmals wird nicht nur die Grenze zwischen Kunst und Literatur überschritten, sondern auch das Buchformat verlassen. Künstler experimentieren mit Drucktechniken, Papier und dem Herstellungsprozess eines Buches an sich und schaffen so einzigartige Gesamtkunstwerke. Der Gang durch die Ausstellung wird damit zur Entdeckungstour durch die Kunstgeschichte des letzten Jahrhunderts, vor allem aber zu einem grossen Lese- und Schauvergnügen. Bild: Almanach – Der Blaue Reiter, 1912, Erste Ausgabe, herausgegeben von Franz Marc und Wassily Kandinsky, Sammlung Würth, Inv. 17152 © 2020, ProLitteris, Zurich
17. Jul 2020 - 00:00
Dornwydenweg 11
Arlesheim
4144
Switzerland

Current event for "Forum Würth Arlesheim"

Von A bis Z. Künstlerbücher in der Sammlung Würth

17. Jul 2020 - 00:00 – 18. Jul 2021 - 00:00
Forum Würth Arlesheim

Die Ausstellung liefert den Beweis, dass Bücher sehr wohl Kunst sein können. Vertreten sind Werke einer Vielfalt von Künstler/-innen des 20. Jahrhunderts, die auf unterschiedlichste Weise zeigen, wie schön sich die Grenze zwischen Kunst und Literatur auflösen kann.
Ein Schwerpunkt ist dabei dem frühen 20. Jahrhundert gewidmet, in dem vor allem Vertreter von Surrealismus und Dada Grenzgänge zwischen Kunst und Literatur unternahmen. Gerade die Gesetze des Zufalls und die Tiefen des Unbewussten spielten dabei eine bedeutende Rolle. Nach 1945 beginnt die eigentliche Blütezeit der Künstlerbücher. Die Bandreite reicht von kleinformatigen, günstig produzierten Büchlein bis zu aufwendigen Mappenwerken in kleiner Auflage. Oftmals wird nicht nur die Grenze zwischen Kunst und Literatur überschritten, sondern auch das Buchformat verlassen. Künstler experimentieren mit Drucktechniken, Papier und dem Herstellungsprozess eines Buches an sich und schaffen so einzigartige Gesamtkunstwerke. Der Gang durch die Ausstellung wird damit zur Entdeckungstour durch die Kunstgeschichte des letzten Jahrhunderts, vor allem aber zu einem grossen Lese- und Schauvergnügen.

Bild: Almanach – Der Blaue Reiter, 1912, Erste Ausgabe, herausgegeben von Franz Marc und Wassily Kandinsky, Sammlung Würth, Inv. 17152 © 2020, ProLitteris, Zurich

Infos:
www.forum-wuerth.ch/arlesheim