Im Rahmen der diesjährigen AEGYPTIACA-Monatsvorträge werden diverse Objekte, Entdeckungen oder auch historische Sachverhalte aus dem Alten Ägypten (wieder) ins rechte Licht gerückt: „Irrungen und Wirrungen“ zeigt anhand spannender Vorträge auf, wie sich die ägyptologische Fachwelt so manchen Irrtümern gegenübersah und bisweilen heute noch Fälschern zum Opfer fallen kann. Im Dezember-Vortrag widmet sich die Vortragende, Josephine Hensel, nochmals dem „bunten“ Thema der ägyptischen Hieroglyphen. Im Fokus stehen hier aber nicht die Entzifferungsgeschichte und Lautwertsysteme der einzelnen Zeichen, sondern es geht darum, was die Zeichen eigentlich darstellen. Tiere und Menschen lassen sich relativ einfach identifizieren. Aber bei so manch alltäglichem Gegenstand verhält es sich anders. Hier müssen andere Hilfsmittel zu Rate gezogen werden, um herauszufinden, was die Hieroglyphe abbildet. In einem wissenschaftshistorischen Abriss werden Fallbeispiele aus dem Hieroglypheninventar nebst Diskussionen und Interpretationen um ihre Identifizierung vorgestellt. Auch die Welt der Hieroglyphen war und ist innerhalb ihrer Erforschung vor „Irrungen und Wirrungen“ nicht gefeit. Und so manches Zeichen bleibt bis heute rätselhaft. Der Vortrag wird abgerundet mit einem kurzen Einblick in die Entstehung des heute bekannten hieroglyphischen Inventars. Hinweis: Der Vortrag findet im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig statt (Campus Augustusplatz, 2. OG, HS 8). Im Anschluss (gegen 19:30 Uhr) sind Sie wie immer herzlich zu einem kleinen Umtrunk ins Ägyptische Museum –Georg Steindorff– eingeladen.
05. Dec 2019 - 18:15
Goethestraße 2 (Krochhochhaus)
Leipzig
D-04109
Germany

Current event for "Ägyptisches Museum - Georg Steindorff - der Universität Leipzig"

Josephine Hensel: „Von der Nacktschnecke zur Hornviper. Entwirrungen der Hieroglyphen“

05. Dec 2019 - 18:15 – 05. Dec 2019 - 19:15
Ägyptisches Museum - Georg Steindorff - der Universität Leipzig

Im Rahmen der diesjährigen AEGYPTIACA-Monatsvorträge werden diverse Objekte, Entdeckungen oder auch historische Sachverhalte aus dem Alten Ägypten (wieder) ins rechte Licht gerückt: „Irrungen und Wirrungen“ zeigt anhand spannender Vorträge auf, wie sich die ägyptologische Fachwelt so manchen Irrtümern gegenübersah und bisweilen heute noch Fälschern zum Opfer fallen kann.

Im Dezember-Vortrag widmet sich die Vortragende, Josephine Hensel, nochmals dem „bunten“ Thema der ägyptischen Hieroglyphen. Im Fokus stehen hier aber nicht die Entzifferungsgeschichte und Lautwertsysteme der einzelnen Zeichen, sondern es geht darum, was die Zeichen eigentlich darstellen. Tiere und Menschen lassen sich relativ einfach identifizieren. Aber bei so manch alltäglichem Gegenstand verhält es sich anders. Hier müssen andere Hilfsmittel zu Rate gezogen werden, um herauszufinden, was die Hieroglyphe abbildet. In einem wissenschaftshistorischen Abriss werden Fallbeispiele aus dem Hieroglypheninventar nebst Diskussionen und Interpretationen um ihre Identifizierung vorgestellt. Auch die Welt der Hieroglyphen war und ist innerhalb ihrer Erforschung vor „Irrungen und Wirrungen“ nicht gefeit. Und so manches Zeichen bleibt bis heute rätselhaft. Der Vortrag wird abgerundet mit einem kurzen Einblick in die Entstehung des heute bekannten hieroglyphischen Inventars.

Hinweis: Der Vortrag findet im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig statt (Campus Augustusplatz, 2. OG, HS 8).

Im Anschluss (gegen 19:30 Uhr) sind Sie wie immer herzlich zu einem kleinen Umtrunk ins Ägyptische Museum –Georg Steindorff– eingeladen.

Infos:
https://www.gko.uni-leipzig.de/aegyptisches-museum/veranstaltungen/2019.html