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[3] Das „Illertal-Gymnasium“ in Illerzell

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Beschreibung

Seit dem Bau des Schulgebäudes an der Flurgrenze zwischen Vöhringen und Senden vor über 40 Jahren ist das Illertal-Gymnasium ein wesentlicher Teil von Illerzell geworden, der vor allem den Norden des Vöhringer Ortsteil prägt.

Für tausende junge Menschen wurde und wird Illerzell, obwohl sie zum überwiegenden Teil hier nie gewohnt haben, durch die dort erlebte Schulzeit ein wesentlicher Teil ihrer Biographie.

Der Weg zum heute so erfolgreichen Illertal-Gymnasium Vöhringen (IGV) war ein schwieriger Prozess, wie er in einer Demokratie immer wieder durchlebt werden muss. Nach jahrelangem Schulstreit zwischen Städten Senden und Vöhringen - beide wollten ein Gymnasium in ihrer Stadt erstellen – einigte man sich 1978/79 auf den Bau eines gemeinsamen Gymnasiums zwischen Senden und Vöhringen, an der nördlichen Grenze des Vöhringer Ortsteils Illerzell.

Schon 1980 war Spatenstich für den Neubau, im Oktober 1981 konnte man Richtfest feiern und zu Beginn des Schuljahres 1982/83 zogen 575 Schülerinnen und Schüler in 19 Klassen in den Neubau ein. 

Im Februar 2007 konnte neu erstellen Gebäude im Norden der Schule ein Mensabetrieb mit multifunktionaler Küche eröffnet werden. In den Jahren 2013/14 wurde die gesamte Schulanlage erweitert und modernisiert.

Die Schulanlage ist seit Anbeginn in das Gemeinschaftsleben des Dorfes eingebunden. In Ermangelung eines Dorfgasthauses fanden in den achtziger Jahren in der Aula der Schule auch Dorfabende, Konzerte und Theateraufführungen statt. Im Schulhof veranstaltete die Trachtenkapelle Illerzell in den neunziger Jahren jährlich ihr Vatertagsfest. Der Sportverein Illerzell ist an mehreren Abenden in der Doppelturnhalle und die zwei Fußballfelder westlich der Schule werden von Schule und Sportverein gemeinsam genutzt.