"Es lebe das Neue!"? Rastatt in der Weimer Republik - Ein Stück Demokratiegeschichte
Die Folgen des Ersten Weltkriegs und das Ende der Monarchie verursachen in der Zeit der Weimarer Republik einen heftigen Einschnitt im gesellschaftlichen Leben und im Stadtbild Rastatts. Die Grenz- und Garnisonsstadt muss entmilitarisiert werden und die wirtschaftliche Situation wird durch das Handelsembargo mit dem Elsass geschwächt. Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit und Notstandsarbeiten prägen den Alltag der Stadtbevölkerung, während die großen Bemühungen Oberbürgermeister August Renners die wirtschaftliche Situation zu verbessern, häufig ins Leere laufen. Dennoch ist die Moderne der 20er Jahre spürbar und die Stadt schaut nach vorne. Ein neuer Stadtteil im Stil der Gartenstadt entsteht, die ersten Kinos öffnen und bieten ein gänzlich neues Unterhaltungsprogramm. Bürgerschaftliche Kunst und...
Museums-News hier weiterlesen…