Denkmal VVN
Die VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) wurde 1947 in der Sowjetischen Besatzungszone gegründet, um NS-Opfer zu betreuen und Antifaschismus zu fördern. Sie bestand bis 1953, als sie im zentralistischen DDR-System aufgelöst und in staatlich gelenkte Strukturen überführt wurde. Die Arbeit der VVN in der DDR war geprägt von der Spannung zwischen echter antifaschistischer Tradition und der staatlichen Vereinnahmung durch die SED, was dann letztendlich in der Auflösung mündete.
In Friedland wurden zur DDR-Zeit regelmäßig Demonstrationen und Gedenkfeiern am VVN-Denkmal von der SED-Ortsgruppe organisiert, um zu zeigen, wie antifaschistisch die Friedländer schon immer waren, was eigentlich mit der historischen Realität nicht viel zu tun hatte. Auch waren der Weltfrieden und der Sieg des Sozialismus große Themen bei den Demonstrationen.
Den Gedenkstein findet man heute immer noch am Anklamer Tor.
J. Sch. Museum Friedland 2026




































