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"Aktion T4" Sonderausstellung im Stadtmuseum Schorndorf wird bis 18.04.2022 verlängert

31. Jan 2022
Stadtmuseum Schorndorf

Aufgrund der Einschränkungen für Besucher durch die Corona-Pandemie wird die Sonderausstellung im Stadtmuseum „Tiergartenstraße 4 – Die Geschichte eines schwierigen Ortes + Schorndorfer Opfer der NS-Euthanasie“ bis zum 18. April 2022 verlängert. So haben Interessierte, Schulklassen sowie Gruppen weiterhin die Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen.

Eine zusätzliche Führung findet am Sonntag, 20. März, um 15 Uhr statt. Geplant ist zudem noch eine Veranstaltung, bei welcher die neuesten Erkenntnisse zu vierzehn bislang unbekannten Personen aus Schorndorf, die den Euthanasie-Verbrechen der Nationalsozialisten zum Opfer fielen, präsentiert werden. Näheres dazu wird noch bekannt gegeben.

Inhaltlich und räumlich teilt sich die Ausstellung in zwei Bereiche, die die NS-„Euthanasie“ näher beleuchten. Der erste Ausstellungsteil bietet grundlegende Informationen zur Tiergartenstraße 4, kurz „T-4“. In dieser Berliner Villa planten die Nationalsozialisten die „Euthanasie“-Aktion, die sie zwischen 1940 und 1941 ausführten. Dafür erfassten sie systematisch über 70.000 Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung, deportierten diese in Vernichtungsanstalten und ermordeten sie dort mit Gas. Der zweite Ausstellungsteil zeigt die Lebenswege von fünf Opfern aus Schorndorf und Oberurbach. Das Museumsteam hat jedes Schicksal biographisch aufgearbeitet und erinnert im Rahmen der Ausstellung an die Personen. Daneben stellt die Sonderausstellung die Geschichte der regionalen Institutionen vor, die von den Nationalsozialisten in die „Aktion T4“ mit eingebunden wurden.

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.stadtmuseum-schorndorf.de

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