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Kubanische Einwanderung in die DDR: Zeitzeug:innen gesucht

22. Apr 2022
Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven

Das kulturhistorische Museum Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven sucht Zeitzeug:innen, die sich an die kubanische Einwanderung in die DDR erinnern. Ab den 1970er Jahren unterzeichneten die DDR und Kuba mehrere bilaterale Verträge, die Einwanderung von Kubaner:innen für eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz in die DDR regelten. Viele von ihnen absolvierten Sprachkurse am Leipziger Herder-Institut und waren in Fabriken rund um Merseburg und Halle beschäftigt. Insgesamt kamen so rund 30.000 Menschen in die DDR, von denen die meisten  zurück nach Kuba reisten.

Dieses Kapitel kubanisch-deutscher Einwanderungsgeschichte möchte das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven nun anhand realer, persönlicher Erzählungen in einer multimedialen Sonderausstellung zeigen. Für eine breite, vielstimmige Darstellung sucht das Museum Menschen, die selbst von Kuba in die DDR gewandert sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie heute noch immer in Deutschland oder im Ausland leben. Darüber hinaus können sich auch gerne Personen melden, die von der kubanischen Einwanderung in die DDR in ihren Lebensgeschichten berührt worden sind, zum Beispiel als ehemalige Kolleg:innen, Nachbar:innen, Angehörige oder Verwandte. Auch die Geschichten von Menschen, deren Angehörige Kuba verließen, werden gerne entgegengenommen. 

Die Beiträge sind zu schicken an: Deutsches Auswandererhaus, Stichwort: „Kuba“, Columbusstraße 65, 27568 Bremerhaven – oder per E-Mail an: l.falivena@dah-bremerhaven.de. Für Rückfragen steht Lina Falivena nach Terminvereinbarung auch telefonisch zur Verfügung (Tel.: 0471 / 90 22 0 – 0). 

Weitere Informationen gibt es unter www.dah-bremerhaven.de/deine-geschichte

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