Station: [602] ich lese – ich verstehe

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„Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20).

Die unmittelbarsten Zugänge sind Bild, Musik und Gesang. Nach dem Selbstverständnis der Bibel offenbart sich Gott allerdings den Menschen durch Sprache und Schrift. Diese Offenbarung zu entziffern gilt als entscheidender Zugang zur Heiligen Schrift.

Spätestens seit Humanismus und Reformation vor 500 Jahren hat sich der Gedanke durchgesetzt: Jeder Mensch soll Zugang zu Gottes Wort in der eigenen Muttersprache haben. Um das zu erreichen, sollen alle lesen und schreiben lernen, Jungen und Mädchen. Das führt zur Alphabetisierung weltweit. Bildung führt zu Selbstbewusstsein und Selbständigkeit im Zusammenleben.

Häufig geht durch Alphabetisierung herkömmliches Wissen verloren. Es bleibt eine Aufgabe, altes und mündlich überliefertes Wissen aufzuschreiben und dadurch für die Zukunft zu sichern.